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Ökonomie

"Maßnahmen ergreifen, um die Ökonomie des Landes/Unternehmens zu stützen"

Es geht auf dieser Seite um das große Thema Ökonomie! Wie wir alle wissen, waren alle Friseurgeschäfte im Jahr 2020 70 Tage und im bisher laufenden Jahr 2021 (Stand 25.01.21) 45 Tage geschlossen. Das treibt nicht nur mir die Sorgenfalten auf die Stirn, sondern auch meinen Mitarbeitern und allen anderen Kollegen. Aus diesem Grund habe ich die Zeit in meinen Augen sinnvoll genutzt und mich mit dem Thema Betriebsökonomie auseinander gesetzt. 

In diesen Tabellen sollte sich mehr oder weniger jeder Kunde wiederfinden bzgl. Besuchsrhythmus und in Anspruch genommene Dienstleistung. Wenn ein Betrieb im Jahr 2020 knapp 20% und 2021 bisher knapp 13% weniger geöffnet hat wirkt sich das auf die Umsätze und Gewinne aus. Aus diesem Grund, muss ich als Unternehmer versuchen sowohl meine Mitarbeiter als auch mich zu schützen um einen Fortbestand des Unternehmes zu gewährleisten. Damit komme ich zum Thema Preiserhöhungen. Dadurch das der Kunde während der beiden Schließungen nicht kommen konnte, kann natürlich kein Geld beim Friseur ausgegeben werden. Ausgenommen sind Gutscheine und außer Hausverkauf an Haarpflege und ggfls Haarfarben. Diese Dinge sind gelinde gesagt ein Tropfen auf den heißen Stein und bringen maximal etwas Beschäftigung für den Tag. 

Es lässt sich an dieser Aufstellung ganz klar erkennen, dass die Preise im Verhältnis 2019 zu 2020 um 9,96% nicht unerheblichen Umfang gestiegen sind. Für 2020 zu 2021 ist eine Erhöung von 4,31% eingerechnet. Betrachtet man sich die Schließungszeiten für 2020 (-20%) und 2021 (-13%) hat jeder Kunde je nach Besuchsrhythmus in einem nicht unerheblichen Umfang 20% bzw. 13% weniger Geld bei seinem Friseur ausgegeben können.

Es geht bei den Preiserhöhungen nicht darum den Umsatzverlust auszugleichen oder mehr Umsatz/Gewinn zu erwirtschaften, es geht darum Umsätze zu erhöhen und mit einem geringeren Umsatz bzw. Gewinnverlust aus dem Geschäftsjahr zu kommen. Das soll dafür sorgen, das Unternehmen in ein ruhigeres Fahrwasser zu bringen, damit der Fortbestand des Unternehmens gewährleitet wird. Das sichert meine Existenz und die Arbeitsplätze meiner Mitarbeiter. Des weiteren führt es zu einer höheren Wertschätzung der Dienstleistung gegenüber dem Mitarbeiter der hinter dem Stuhl steht und nicht für den Mindestlohn arbeiten muss. Die Wertschöpfungkette ist damit gewahrt und sorgt dafür, dass niemand vom Staat unterstützt werden muss und die Solidargemeinschaft entlastet wird.

Diese Aufstellung bezieht sich auf mein Unternehmen, lässt sich ohne Probleme auf jeden anderen Kollegen anwenden. Der Unterschied liegt im Preisgefüge. Bei geringeren Preisen ist die Ersparnis geringer. Bei höheren Preisen entsprechend höher. Die Aufstellung ist nicht dazu gedacht, die Wirtschaftlichkeit der Dienstleistung zu hinterfragen.

Kurz das Thema Wirtschaftlichkeit: Es ist vollkommenes Unding das Dienstleistungen teilweise in so einem Maße verramscht werden und Mitarbeiter geknechtet werden das es mich wütend macht. Wo steckt bitte die betriebswirtschafliche Grundlage wenn ein Herrenhaarschnitt für unter 20 Euro angeboten wird und ein Damenhaarschnitt unter 30 Euro. Bei diesem Preisgefüge ist ein wirtschaftliches und sozialverträgliches Arbeiten unmöglich. Dazu werde ich versuchen noch einen Artikel zu schreiben. 

Wenn sie sich jetzt in dieser Aufstellung mit ihrer Dienstleistung wiederfinden, sollten sie kurz inne halten und sich die Frage stellen, ob es wirklich zu viel verlangt ist, wenn sie etwas mehr bezahlen bei ihrem nächsten Besuch.

Vielen Dank für das lesen meines Artikels

Alles liebe und bleiben sie alle schön negativ aber im Geiste positiv

Ihr Matthias Höppner

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